Samstag, 20. September 2014

Rezension zu "Das goldene Ufer"


Rezension zu "das goldene Ufer"

Deutscher Titel: Das goldene Ufer
Autor: Iny Lorentz
Erscheinungsdatum: 02.Mai 2013
Verlag: Knaur TB
Seiten: 640
Preis: 9,99(TB)
ISBN:
978-3-426-51169-5







Klappentext:
In der Schlacht von Waterloo rettet der junge Walther seinem Kommandeur das Leben. Zum Dank nimmt dieser sich des Waisenjungen an – ebenso wie der kleinen Gisela, deren Vater im Kampf fiel. Beide wachsen von nun an im Schoße der Grafenfamilie auf – sehr zum Unwillen des Grafensohnes, der sie aus tiefstem Herzen verachtet. Jahre später wird aus der Abneigung Hass, denn der Erbe des Grafen will die schöne Gisela für sich. Doch deren Herz schlägt schon lange für Walther – und er erwidert ihre Liebe.
Am Ende scheint es für das Paar nur einen Ausweg zu geben ….

Meine Rezension:
Das goldene Ufer war mein erster historischer Roman von Iny Lorentz und ich kann sagen, es wird definitiv nicht mein letzter gewesen sein. Die Geschichte hat mich total gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Mir war keine Sekunde langweilig mit diesem Buch und das obwohl das Buch 640 Seiten umfasst.
Der Schreibstil der Autoren, hierbei handelt es sich nämlich um ein Autorenpaar,  lässt in einem das Gefühl hochkommen, dass man Teil der Geschichte ist. Es ist unglaublich gut recherchiert und neben einer spannenden Geschichte lernt der Leser auch noch unglaublich viel über Deutschland im 19.Jahrhundert. Die Geschichte zeigt natürlich nicht nur die Sonnenseiten der damaligen Zeit, sondern setzt sich sehr mit ihren Schattenseiten auseinander. Liebe. Verrat. Neid. Grausamkeit. Tod. Mord.
Die Spielchen der herrschenden Klasse und ihre Ignoranz gegenüber dem einfachen Volk, welches sie eher als Spielfiguren als Menschen ansahen.
Dadurch scheint die Geschichte sehr real. Genauso könnte es passiert sein…
Die Charaktere und ihre Geschichte haben mich sehr berührt. Sie sind sehr facettenreich, bleiben ihren Prinzipien aber treu. Sie versuchen gegen alle Widerstände anzukämpfen und müssen sich immer wieder gegen den Adel durchsetzen, welcher ihnen ständig Steine in den Weg wirft. Vor allem Walther muss man einfach lieben.

Fazit: Ich liebe es wenn ich als Leser mit fiebern und mit leiden kann. Wenn mir warm ums Herz wird und ich zwischendurch immer wieder Angst um die Charaktere habe. Das alles hat mir dieses Buch geboten. Dazu gab es noch das eintauchen in eine Welt, welche ich sonst nur aus den Lehrbüchern kenne, und für die eine neue Faszination in mir ausgelöst wurde.
Damit steht es natürlich außer Frage, dass es 5/5 Pfötchen erreicht hat. Den folge Band habe ich schon bestellt und ich bin gespannt wie es weiter geht…






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Grüße Denise