Freitag, 12. September 2014

Rezension zu „der Tote trägt Hut“

Rezension zu „der Tote trägt Hut“

Deutscher Titel:
Der Tote trägt Hut
Autor:
Colin Cotterill
Erscheinungsdatum:
15.Juli 2013
Verlag:
Goldmann
Band:
1 Band
Seiten:
384
Preis: 8,99(Tb)
ISBN-10: 3442477026




Klappentext:
Was haben eine liebenswert-verrückte Sippe, ein Hut tragendes Skelett und ein ermordeter Mönch gemeinsam? Sie alle halten Kriminalreporterin Jimm Juree ordentlich auf Trab.

Jimm Juree, Mitte dreißig und Kriminalreporterin bei einer thailändischen Zeitung, lebt mit ihrer gesamten exzentrischen Familie unter einem Dach. Als die schrullige Bagage in ein verschlafenes Provinznest übersiedelt, glaubt Jimm, ihr Leben, zumindest aber ihre Karriere sei zu Ende. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Erst wird durch Zufall ein alter VW-Bus ausgegraben, in dem die Hut tragenden Skelette zweier Männer sitzen, dann wird der Abt des örtlichen Tempels brutal ermordet. Jimm wittert ihre Chance auf eine Exklusivreportage. Doch bei ihren Recherchen braucht sie nicht nur Geduld und Glück – sondern auch die Unterstützung ihrer kauzigen Sippe.

Meine Rezension:

„Also wirklich, kleine Journaille. Seit drei Monaten habe ich eine Anforderung für Büroklammern laufen. Was glauben sie wie lange es dauern würde, ein Ortungsgerät zu besorgen?! Sie sollten wirklich aufhören diese blödsinnigen, amerikanischen Fernsehserien zu sehen…Wissen Sie denn nicht, dass da alles frei erfunden ist?!“

Es gab drei Gründe aus denen ich mir dieses Buch gekauft habe:
1)   Ich hatte mal wieder Lust auf einen eher lustigeren Krimi 
2)   Der Titel ist unschlagbar
Und…
3)   Der Cover hat mir so gut gefallen…

Glück für mich, dass das  Buch auch hält was hinten draufsteht. 
Ich fand es ziemlich großartig. Der Fall ist spannend, die Charaktere bunt und eigenartig einzigartig. Auch wenn die hiesige Polizei leider nicht wie CSI arbeitet und die eigene Mutter eher mit fragwürdigen Methoden auf der Suche nach dem Mörder des Hundes ist nimmt die Protagonistin es mit Gelassenheit und Humor. Aber was soll sie auch machen, schließlich sitzt sie ja fest...Ich konnte die Protagonistin schon nach wenigen Seiten gut leiden. Auch der Rest ihrer schrulligen Familie wächst einem schnell ans Herz. 

Das Buch liefert nicht nur einen guten Krimi, sondern auch einen einmaligen Blick auf das Provinz Leben im weit entfernten Thailand. 
Es liest sich gut und es ist oft so lustig, dass ich beim lesen immer wieder ein Grinsen im Gesicht hatte. Zwischendurch hatte ich beim lesen, dass Gefühl selbst auf dem Roller durch die Pampe zu "düsen". Wenn der Autor keine Krimis mehr schreibt sollte er sich mal an Reiseführer wagen. Wenn er beim Krimi schreiben bleibt darf man sich weiterhin über ein paar Leichen und gute Krimis freuen. 


Fazit: Wer Lust auf einen eher humorvollen Krimi im exotischen Thailand hat, der ist bei diesem Buch genau richtig. Schrullige Charaktere auf Verbrecherjagd sorgen für gute Leseunterhaltung. Nur der Elefant vom Cover taucht leider in der Geschichte nicht auf...aber gut, konnte ich gerade noch so verschmerzen ;)

Also 5 von 5 Pfötchen


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Grüße Denise