Montag, 5. Januar 2015

Rezension zu "Locke Lamora - Die Republik der Diebe"

Achtung! Dies ist Band Nr.3. Enthält also Spoiler für Leute, die noch nicht 1 & 2 gelesen haben

Deutscher Titel:
Die Republik der Diebe
Autor: Scott Lynch

Erscheinungsdatum: 
14. April 2014 
Verlag:
Heyne Verlag
Seiten:
994
Band: 3
Preis: 16,00(Broschiert)
ISBN-10:  978-3-453-53194-9


Klappentext:
Locke Lamora, Meisterdieb, Lügner und wahrer Gentleman, ist mit seinem Kumpan Jean nur knapp dem Piratentod entronnen. Nun ist er wieder auf Beutejagd, doch dann begegnet er einer Frau, die er längst tot glaubte: Sabetha, seine wahre Liebe – und die ist entschlossen, Locke ein für alle Mal zu vernichten, im Auftrag der finsteren Soldmagier. Für Locke und Jean geht es nun um alles oder nichts…

Meine Rezension:
Neue Stadt, neuer Auftrag, aber alte Gegner und immer die gleichen großartigen Halunken. 

Ich kann es nicht anders sagen für mich ist Scott Lynch einer der großartigsten Autoren unserer Zeit. Nicht nur sein Schreibstil an sich ist großartig, sondern auch die Geschichten, welche er damit aufs Blatt bekommt, lassen mein Fantasy Herz höher schlagen. 
Die Republik der Diebe ist der dritte Band der Gentleman Ganoven Reihe. Er knüpft an den Zweiten Band „Sturm über roten Wasser“ nahtlos an. Auf den dritten Band musste der Leser ein paar – wirklich sehr sehr lange - Jahre warten. Trotz dieser schier endlosen Zeit flammte meine große Liebe zu den zwei Hauptcharakteren, Locke Lamora und Jean Tanner, schon nach der ersten Seite wieder auf. Es war ein bisschen so als würde ich alte Freunde wieder treffen – auf die ich wirklich viel zu lange warten musste. 
Die Story ist, wie in den voran gegangenen Büchern, wieder von der ersten Sekunde an spannend. 
Ständiger Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Rückblenden gab es auch schon den voran gegangen Büchern und sie fehlten natürlich auch in diesem nicht, aber nahmen dieses Mal einen höheren Stellenwert ein. Es werden weitere Kapitel aus Lockes Vergangenheit enthüllt und endlich lernt der Leser auch Sabetha richtig kennen. Ihr Name war schließlich schon so oft präsent, aber man kannte sie nur irgendwie „vom Hörensagen“. Ich fand das klasse. Endlich kann man Lockes tiefe Verbundenheit zu dieser Frau verstehen.
Ein bisschen melancholisch machte es einen dann nur, wenn die Rückblenden einem Charakter wieder näher bringen von denen man längst Abschied hatte nehmen müssen. Außerdem, mal ehrlich…die Stadt Camorii war so interessant und ausgeklügelt, das ich mir immer wieder wünsche, dass die Handlung bald dorthin zurückkehrt. 

Fazit: Ding. Ding. Ding. Volle Punktzahl. 5 Pfötchen mit Keks Sternchen. 
Wer Scott Lynch noch nicht kennt sollte dringend damit anfangen ihn kennenzulernen. Bei mir haben seine Bücher einen Ehrenplatz im Regal. Ich kann nur sagen ich freu mich schon auf den vierten Band – hoffe aber dass bis dahin nicht wieder Jahre vergehen –

Am Ende bleibt natürlich wie immer eine Frage übrig: Wie im Namen des namenlosen dreizehnten Gottes heißt Locke Lamora wirklich?!







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Grüße Denise