Sonntag, 22. März 2015

Rezension zu "Die Bibliothek der schwarzen Magie"


Deutscher Titel: Die Bibliothek der schwarzen Magie
Autor: Christopher Nuttall
Erscheinungsdatum: 15.Dezember 2014
Verlag: Blanvalet
Band: 1
Seiten: 480
Preis: 9,99(TB)
ISBN:
 978-3-442-26405-6









Klappentext:
Sie allein kennt alle Geheimnisse der verbotenen Magie

Elaines magische Gabe ist bestenfalls durchschnittlich und reicht gerade aus, um ihr eine Stellung in der Großen Bibliothek der Goldenen Stadt zu verschaffen. Aus Versehen löst sie dort einen uralten Zauber aus, der das gesamte Wissen der Bibliothek in ihren Kopf überträgt. Obwohl Elaine die dazugehörige Magie fehlt, lenkt ihre Kenntnis der stärksten Zaubersprüche die Aufmerksamkeit der Mächtigen auf sie. Doch noch während sie darum ringt, mehr als eine Trophäe des Adels zu sein, kommt ihr ein schrecklicher Verdacht. War der Vorfall von langer Hand geplant?

Meine Rezension:
Es gibt Bücher, welche der Leser nur ungern aus der Hand legt und wenn sie dann aus der Hand gelegt werden lassen sie einen trotz allem nicht los. So ein Buch ist auch die „Bibliothek der schwarzen Magie“.
Dieses Buch hat mich total überrascht, denn das Buch hat mich nicht mehr los gelassen. Die Geschichte hat mich auf keiner Seite gelangweilt – und das ist gar nicht so einfach. Das Buch ist der erste Band einer Reihe. Zwar ist die Story in sich geschlossen lässt aber genug offen für die Fortsetzung – auf die ich mich auch schon sehr freue.

Christopher Nuttall besitzt einen tollen Schreibstil. Er haucht seiner Geschichte Leben ein und schnell macht sich beim Leser das Gefühl breit selbst in dieser Welt aufzuwachen.
Eine düstere Epoche liegt hinter den Bewohnern. Zwar scheint es so als hätte sich ein stabiles System gebildet, aber es wackelt gehörig…Nach und nach taucht der Leser immer weiter in die Welt ein.
Erklärungen erfolgen nach und nach…
Bei der Erschaffung seiner Welt hat sich der Autor auf jeden Fall viel Mühe gegeben. Es scheint an nichts zu fehlen und alles ist recht gut aufeinander abgestimmt. Mich konnte er damit überzeugen.

Elaine, die Hauptprotagonisten, befindet sich am Ende des herrschenden Klassensystems. Man könnte sie sagen sie hat zu viel Magie um nur ein Mensch zu sein, aber zu wenig um als Magierin anerkannt zu werden.  Durch einen magischen Unfall ändert sich das aber allzu bald und bald rückt der unscheinbare Bücherwurm in das Rankenspiel der Adligen.

Ich mochte Elaine. War sie anfangs noch ein graues Mäuschen wächst sie innerhalb des Buches an ihren Herausforderung und entwickelt sich zu einer selbstbewussteren jungen Frau. Das hat mir wirklich gut gefallen, da es nicht erzwungen wirkte, sondern gut nachvollziehbar war…schließlich wachsen auch wir an unseren Herausforderungen. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen, vor allem Elaines Freundin war gut getroffen. Obwohl das Buch facettenreich an Charakteren ist kam es mir nicht überladen vor. 
Das Einzige was mich gestört hat waren die Namen. Ich verstehe nicht warum immer alles übersetzt werden muss..Elaine Elternlos?! Fräulein Pingel?! Na ja xD

Fazit: Alles in allem ein sehr stimmiges Buch, welches mir mein Wochenende versüßt hat. Wer Lust auf eine  Fantasy Geschichte hat wird sich über dieses Buch sicher freuen...
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung - auf die wir hoffentlich nicht mehr so lange warten müssen. 







1 Kommentar:

  1. Hallöchen :)
    Eine schöne Rezension, wäre nicht mein Fall aber es hört sich trotzdem wirklich gut an.
    Habe dich gleich mal in meine Leseliste aufgenommen. Lasse dir Liebe Grüße da.
    Liebst Nadine von http://misshappyreading.blogspot.de/

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Über Kommentare freue ich mich immer sehr =)
Grüße Denise