Donnerstag, 23. April 2015

Rezension zu "Das Vermächtnis der Zauberer"

Deutscher Titel: Das Vermächtnis der Zauberer
Autor:
Cinda Williams Chima
Erscheinungsdatum:
16,März 2015
Verlag:
Blanvalet
Band:
2 Band
Seiten:
512
Preis: 9,99(Tb)
ISBN-10: 978-3-442-26971-6





Klappentext:
Die letzten drei Jahre waren für den 16-jährigen Seph McCauley alles andere als ein Kinderspiel, er wurde von einer Privatschule nach der anderen verwiesen. Dafür kann er jedoch nichts: Seph hat magische Fähigkeiten, die er leider nie richtig zu beherrschen gelernt hat. So stolpert er von einer Katastrophe in die nächste. Nachdem er auf einer Party aus Versehen einen Brand auslöst, wird Seph schließlich auf ein abgeschottetes Jungeninternat geschickt. Gregory Leicester, der Direktor der Schule, will ihn höchstpersönlich in Magie unterrichten. Doch schon bald ahnt Seph, dass dieser nichts Gutes im Schilde führt …

Meine Rezension:
Dieses Buch ist der zweite Teil einer Reihe. Die Bücher lassen sich definitiv unabhängig voneinander lesen. Ich, Genie, dachte zum Beispiel, die ganze Zeit über ich hätte den ersten Band in der Hand und habe erst nach beenden des Romans durch einen anderen Blog erkannt, dass ich eigentlich den zweiten Band gelesen habe. Ich habe mich einfach im Jahr vertan als ich mich über die Reihe informiert habe. Ich weiß noch wie ich dachte, Band 2 erscheint aber super schnell. Faszinierend ist nur, dass sich im zweiten Band recht viele Wiederholungen finden, vor allem zur magischen Welt, und die wurden mir an einigen Stellen zu viel. Das wundert mich im Nachhinein etwas und ich frage mich ob das beim ersten Buch auch so ist.

Der Autor benutzt eine sehr bildliche Sprache. Sein Schreibstil ist wie „fein gesponnenes Glas“ um es mal mit seinen Worten zu sagen. Schon bei den ersten Sätzen, dachte ich mir Oha und war ganz angetan von dieser Art zu schreiben. Ein Muss für gute Fantasy Bücher ist und bleibt bei mir einfach diese Art von Sprache. Vom Stil her liest sich das Buch sehr flüssig.

Dass das Buch eigentlich in unserer Welt spielt vergisst man hin und wieder ganz schnell. Alles erscheint einem nämlich sehr fantastisch…Die Autorin hat eine interessante magische Welt innerhalb unserer Welt erfunden. Wie auf der Rückseite versprochen verschwinden die Grenzen von Realität und Magie. Mich freut es wenn man mal einen Klappentext hat der weiß wovon er spricht. Leider nahm meine anfängliche Freude zwischendurch hin und wieder ab. Meine Freude wurde durch ein paar spürbare Längen gedämpft. An einigen Stellen ging die Geschichte nicht so wirklich woran und man musste sich durchkämpfen um voran zu kommen. Mir hat das Ende aber gut gefallen und daher hat sich das durchhalten für mich gelohnt.

Seph hat mir zum Schluss hin gut gefallen, wobei mir am Anfang jetzt nicht unsympathisch war. Ich fand ihn an einigen Stellen recht unterhaltsam, aber vor allem am Anfang gelang es mir nicht immer sein Verhalten zu verstehen. Ein paar Mal konnte ich nur meinen Kopf über ihn schütteln…aber zum Ende hin wurde es dann immer besser.


Fazit: Am Anfang tat ich mich etwas schwer mit dem Buch, aber vor allem der Schreibstil hat mich dann dazu bewegt es weiter zu lesen und es hat sich schlussendlich dann gelohnt. Mir hat es dann ab der Hälfte doch noch recht gut gefallen. 




Kommentare:

  1. Hey,
    kann dir bei einigen Punkten nur zu stimmen :-)
    hast du vor noch Band 1 zu lesen bzw. die anderen Bücher der Autorin ?
    Sonnige Grüße

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    1. Bisher habe ich das nicht getan xD Habe gerade deinen Kommentar entdeckt...sry, dass ich ihn verschwitzt habe

      LG Denise

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Über Kommentare freue ich mich immer sehr =)
Grüße Denise