Sonntag, 2. August 2015

Rezension zu "die Fäden der Zeit"

Lori M. Lee - Die Fäden der ZeitAutor: Lori M.Lee
Übersetzer: Vanessa Lamatsch
Erscheinungsdatum: 20.Juli 2015
Verlag: Blanvalet
Seiten: 384
Reihe: 1 Band
Preis: 9,99[TB]
ISBN: 978-3-7341-6031-8










Das Labyrinth, wie die Bewohner die Slums von Ninurta bezeichnen, ist düster und steckt voller Geheimnisse. Eines davon hütet die 17-jährige Kai – sie kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren. Gemeinsam mit ihrem Bruder Reev lebt sie daher unauffällig, mit dem Ziel, eines Tages das Elend des Labyrinths hinter sich zu lassen.

Doch dann verschwindet Reev. Zusammen mit Avan, ihrem einzigen Freund, setzt Kai alles daran, ihren Bruder zu finden. Selbst wenn sie dafür ihr Geheimnis aufs Spiel setzen und die schützenden Mauern der Stadt hinter sich lassen muss
 …

Das Cover ist gut gewählt und wie der Titel sehr passend zum Buch. Mir hat es gut gefallen. Ich finde mit den silbernen Fäden ist es ein echter Blickfang. Natürlich hat man dann direkt ein Bild von den Fäden der Zeit im Kopf, wobei ich finde viel Spielraum lässt die Beschreibung eh nicht ;)

Die Autorin besitzt einen interessanten Schreibstil. Größtenteils hat er mir gut gefallen, aber zwischendurch wurde das Lesen dann doch recht ermüdend und ich muss zugeben, dass es kein Buch war das ich nicht aus der Hand legen konnte. Alle Zusammenhänge habe ich auch nicht ganz verstanden, aber ich denke das liegt daran dass auf sie vielleicht in den darauffolgenden Büchern näher eingegangen wird und ja, vielleicht lichtet sich dann auch noch einiges bei mir.

Zu Beginn hat mich die Geschichte echt gefesselt. Nach und nach taucht man immer tiefer in die Welt von Ninurta. Die düstere Welt in der Kay lebt und aufwächst ist wirklich sehr gut dargestellt.  Man merkt der Autorin eine Liebe zum Detail an und ich bin ein großer Fan von dystopischen Welten. Leider, hat die Story zwischendurch ein bisschen abgeflacht und vor allem durch den mittleren Teil musste ich mich ein bisschen durchbeißen. Da war ein bisschen Sand im Getriebe und irgendwie war ich ein bisschen gelangweilt. Die Liebesgeschichte, welche sich im Laufe des Buches entwickelt, ist wirklich schön und wirkt sehr echt. Gerade sie hat mir das Buch dann doch sehr versüßt, obwohl sie nicht im Mittelpunkt der Geschichte steht…Denn im Mittelpunkt steht die Suche nach Kays Bruder und die Geheimnisse, welche ihn, aber vor allem sie, umgeben.

Die Charaktere machen einiges gut. Kay hat im Leben nichts geschenkt bekommen und ist eine starke Kämpferin. Ich mag taffe Frauen in Fantasiebüchern, vor allem dann wenn ich das Gefühl habe sie passen von ihrem Charakter gut in ihre Geschichte und wirken nicht wie gezwungene Heldinnen. Kay treibt ihre Loyalität zu ihrem Bruder an und jeder mit einem guten Verhältnis zu seinen Geschwistern kann diese Art von Geschwisterliebe gut verstehen. Man ist bereit durchs Feuer zu springen. Das war mir sehr sympathisch.
Vor allem Kays Fähigkeiten sind sehr beeindruckend und der Autorin gelingt es wirklich gut sie darzustellen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl auch von Fäden umgeben zu sein…



 Trotz einiger Abzüge bin ich schon darauf gespannt wie die Geschichte weiter geht. Die Protagonisten sind mir nämlich ziemlich an Herz gewachsen und vor allem will ich natürlich wissen wie die Liebesgeschichte weiter geht. Für Fans von düsteren Fantasiewelt ist das Buch auf jeden Fall empfehlenswert







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Grüße Denise