Samstag, 8. August 2015

Rezension zu "Just For Now - Preston und Amanda"

Just for Now – Preston und AmandaAutor: Abbi Glines
Übersetzer: Lene Kubis
Erscheinungsdatum:
13.07.2015
Verlag:
Piper
Seiten:
304
Reihe:
Band 4 – Summer breeze Reihe
-    Band 1: Breathe – Jax und Sadie
Preis: 8,99
ISBN: 978-3-492-30695-9



Preston Drake ist ein stadtbekannter Bad Boy, trotzdem ist die schüchterne Amanda Hardy unsterblich in ihn verliebt. Schon immer. Ihre Knie werden weich, wenn er den Raum betritt, ihr Herz beginnt zu rasen, wenn er ihr sein verführerisches Lächeln zeigt – das er allerdings nicht nur ihr schenkt. Als Amanda eines Abends all ihren Mut zusammennimmt, um Preston zu verführen, entbrennt zwischen ihnen sofort eine gefährliche Leidenschaft, die nicht gut enden kann.



Hat mir der vorangegangene Teil der Summer Breeze Reihe noch gut gefallen war ich von diesem Buch etwas enttäuscht. Okay, etwas ist ein bisschen untertrieben…
Kommen wir erst einmal zu den Punkten, welche mir gut gefallen haben.  Das Cover ist toll. Es strahlt sowas sommerliches frisches aus und ich fand es wirklich schick. Schön finde ich auch, dass die Charaktere, welche einem ja auch ein bisschen ans Herz gewachsen sind, aus den anderen Büchern immer wieder auftauchen und als Nebenfiguren fungieren. Damit dreht sich ihr Leben sich weiter. Es gibt quasi eine Geschichte nachdem Happy End. Habe mich darüber immer wieder sehr gefreut, wenn einer auftauchte. Auch wirft man einen Blick auf die noch kommenden Charaktere.
Der Schreibstil ist natürlich wieder typisch Abbi Glines. Sie wechselt zwischen den Charakteren hin und her und gibt den Lesern so Möglichkeit einen Zugang zu Beiden zu finden. So macht das Lesen wirklich Spaß. Ihr Schreibstil ist ansonsten recht einfach und beim Lesen kann man gut abschalten.
Abzüge gibt es von mir vor allem bei der Geschichte und den Charakteren.
Fand ich, dass die Story im vorangegangen Buch noch ein bisschen Raffinesse besaß und durchdacht erschien, war in diesem Band kein Hauch von Raffinesse zu finden.  Natürlich sollte sie ein bisschen Tragik dadurch bekommen, dass die Unschuld auf das Verdorbene trifft, aber…solche Geschichten kenne ich schon und dann auch noch tausend Mal besser. Die ganze Zeit ist es ein hin und her, aber keins von der Sorte das einen süchtig macht, sondern eher eins das einem dazu verleitet das Buch in die Ecke zu werfen oder eine Schaufel zu suchen.
>>Ich bin nicht gut genug für dich…denn ich bin ein böser BadBoy, aber du bist so toll. Lass uns Freunde sein, aber nein…das geht nicht…ich verzehre mich nur noch nach dir<<
Gähn. Danke. Next.
Das liest man gefühlt auf jeder Seite und wenn es nicht aus seinem oder ihren Mund kommt, dann kreuzt jemand anderes ihren Weg um ihnen das mitzuteilen und wie das dann immer ausartet. Unglaublich…
Amanda wird ständig richtig fies von Preston beleidigt – generell ist ein Umgangston…na ja…da fragt man sich warum er überhaupt Freunde hat -, aber das ist ihr egal…denn obwohl sie alle von 5 Seiten den Kontakt zu ihm abrechen will rennt sie ihm schon auf der nächsten Seite wieder hinterher. Das Ganze wirkt einfach so absurd. Unglaublich…Generell hat sie mich ein bisschen genervt, weil sie einfach nicht ganz richtig im Oberstübchen ist, denn ansonsten kann ich mir das nicht erklären. Preston hat natürlich viel mehr Tiefe als wir uns als Leser jemals hätten vorstellen können und hinter seiner fiesen BadBoy Fassade schlummert so viel mehr…Auch, dass kenne ich schon…diese 180°Grad Wanderung, aber auch diese konnte mich nicht überzeugen…



Ach, ja…immer verlieben sie sich alle in einen BadBoy und bekommen dann ein Weichei...Schön… Ich fand es wirklich platt. Auf das Buch hätte man einfach verzichten können.  Dafür hätte man einfach ein zweites Buch zu Marcus und Willow machen können. Das hätte sicher mehr Sinn gemacht und hätte mir sicher besser gefallen…Bin ich froh, dass es als nächstes wieder mit Cage und Eva weitergeht…





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Grüße Denise