Mittwoch, 27. Januar 2016

[Rezension]Die Flüsse von London

Erscheinungsdatum: 1.Januar 2012
Verlag: DTV
Seiten: 480
Reihe: Band 1
- Band 2: Schwarzer Mond über Soho
- Band 3: Ein Wispern unter Baker Street
- Band 4: Der böse Ort
- Band 5:Fingerhut Sommer
Preis: 9,95
ISBN: 978-3-423-21341-7



Peter Grant ist frischgebackener Police Constable in London. Eines Nachts wird er nach Covent Garden zum Tatort eines grausigen Mordes beordert. Dort begegnet er einem Geist, der behauptet, Zeuge des Mordes gewesen zu sein. Peters Hang zum Magischen und seine Begegnung mit dem Übernatürlichen ruft den letzten Zauberer Englands auf den Plan: seinen Vorgesetzten, Polizeiinspektor Thomas Nightingale. Der führt Peter in die Grundlagen der Magie ein. Ab jetzt wird Peters Leben um einiges komplizierter.

Also den Vergleich mit Harry Potter kann ich zwar nicht ganz verstehen, aber okay…wir kennen ja alle das Gefühl, dass die Leute, welche die Sätze hinten drauf schreiben…gar nicht genau wissen was im Buch drin steht. Jedenfalls fühlt es sich manchmal so an. Eine Geschichte, welche Krimi mit Fantasie verknüpft, musste ich natürlich lesen und dann spielt sie auch noch in meiner Lieblingsstadt. Perfekt!
Ich konnte einfach nicht wiederstehen. Auch das Cover hat mich sehr angesprochen. Es gefällt mir optisch total gut. In diesem Fall muss ich sogar sagen, dass mir die deutsche Coverversion besser als die Englische gefällt.
Dass der Autor Ben Aaronovitch ein  wahrer Londoner ist merkt man an seinem Blick auf das Leben in der Stadt. Wir haben hier nicht nur einen Fantasie-Krimi, sondern auch eine kleine Gebrauchsanweisung für das Leben in London. So erfahren, wir nicht nur viel über die Met, sondern auch über die Kulturszene der Metropole. Theater, Bars, das öffentliche Leben halt. Man könnte die einzelnen Schauplätze des Buches bei seinem nächsten Urlaub gut abgehen. Das hat mir total gut gefallen. Durch die genauen Schilderungen bekam man als Leser das Gefühl selbst mitten in London zu stehen. Aber natürlich in einer magischen verzauberten London, in dem nichts so ist es wie es scheint.
Die Geschichte war ganz spannend. Peter ist, wie der Leser, ein Newbie in der Zauberwelt und muss sich erst einmal damit abfinden, dass nichts so ist wie er sich das vorgestellt hat. Viel Zeit bleibt ihm dafür aber nicht denn der Mörder ist wirklich ein fleißiges Kerlchen. Peter ist wirklich lustig. Er war mir total sympathisch und ich konnte mich richtig gut in ihn hineinversetzen. Vielleicht, weil ihn seine Art ein bisschen an mich erinnert hat. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Natürlich war das kennenlernen an einigen Stellen etwas oberflächlich, aber da es sich hier ja um den Beginn einer Reihe handelt bin ich ganz optimistisch sie im weiteren Verlauf näher kennen zu lernen.  Man darf gespannt sein…
Zwischendurch ein paar kleine Längen. Wobei man diese ganzen Erklärungen auch einfach für den Einstieg gebraucht hat, daher reite ich da jetzt mal nicht so drauf rum ;) Denn meiner Meinung nach haben wir hier wieder einen typisch englischen Krimi. Da gehören lange Atempausen einfach dazu. Irgendwie mag ich sie gerade deswegen immer so gern…Es ist immer eine andere Art von Lesen. Eher entspannt… Überrascht hat mich nur wie brutal das Buch an einigen Stellen war. In meinem Kopf entstanden zwischendurch echt unschöne Bilder.  

Vom Tempo her ein typischer englischer Krimi. Die ganzen Fantasieelemente, die eingewoben werden machen das Buch zu etwas ganz neuen. Mich konnte das Buch von der ersten Seite an sich für sich gewinnen und ich bin froh den Rest der Reihe schon im Regal stehen zu haben…

Lustigerweise setzt sich der Vergleich mit Harry Potter auf den Rückseiten fort...Warum nur?! Das Buch hat keinen Vergleich nötig...es ist ein tolles Werk...





Kommentare:

  1. Ich mochte die Bücher bisher auch gerne! Fingerhut-Sommer war leider nur mittelmäßig, bzw. anders als die anderen. Aber die ganze Grundidee finde ich echt toll :)

    Liebe Grüße
    Meiky

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  2. Ah, ein weiterer PC Grant Fan!! Ich liebe diese Bücher total und kann kaum den nächsten Band abwarten :)
    Den Vergleich mit Harry Potter finde ich auch völlig unnötig, aber ja, so sind sie eben. Auch in allen anderen Punkten kann ich nur zustimmen, du hast es absolut treffend beschrieben. Viel Spaß mit dem Rest der Reihe!
    Allerliebste Grüße, Sandy ❤

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  3. Hey,

    ich habe dieses Buch aktuell noch auf meinem SuB und bin schon gespannt es zu lesen :D.

    Liebe Grüße
    Anie

    http://anie1990.blogspot.de

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  4. Mir hat die Flüsse von London leider gar nicht gefallen, aber zum Glück gibt es ja unterschiedliche Geschmäcker. Und da du so sehr von der Reihe begeistert bist, ist das auch wirklich gut so. (^.^)

    GLG Doreen

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Über Kommentare freue ich mich immer sehr =)
Grüße Denise