Samstag, 27. Februar 2016

[Rezension]Holmes & Ich

Autor: Brittany Cavallaro
Übersetzer: Anja Galic
Erscheinungsdatum: 19. Februar 2016
Verlag:
dtv
Seiten: 
368
Preis: 16,95
ISBN: 3423761369

 




Drei Dinge will Jamie Watson partout vermeiden, als er gegen seinen Willen auf ein Internat an der Ostküste der USA geschickt wird:
1. Dort auf die charismatische Charlotte Holmes zu treffen, Nachfahrin des legendären Sherlock, die allerorten für ihren komplizierten Charakter und ihr detektivisches Genie bekannt ist.
2. Sich in besagte Charlotte zu verlieben - natürlich unglücklich.
3. Gemeinsam mit Charlotte in einen Mordfall verwickelt zu werden.


Doch dann wird Jamie von seinem Zimmergenossen zu einer Party mitgeschleift, auf der er Charlotte begegnet und sofort von ihr fasziniert ist. Kurz darauf geschieht ein Mord. Hauptverdächtige: Jamie Watson und Charlotte Holmes! Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen.


Es gibt drei Dinge, die zum Buch „Holmes & Ich“ unbedingt gesagt werden müssen:
1.Für Rosa scheint man also nie zu alt zu sein. Aber Achtung: reißt bitte den Preisaufkleber ganz, ganz vorsichtig ab. Leider ist der Kleber sehr hartnäckig und das Buch da sehr nachgiebig.2.Ich habe das Buch Abend‘s um 8 in die Hand genommen und um 2 Uhr Nachts musste ich mich regelrecht dazu zwingen es aus der Hand zu legen um ins Bett zu gehen.
3. Die Autorin ist eindeutig Sherlock Serien Fan und ihre Protagonisten eifern diesem zu krampfhaft nach

Versteht mich nicht falsch das Buch hat mir gut gefallen – sonst wäre ich ganz sicher nicht so lange wach geblieben -. Die Autorin erzählt die Geschichte spannend und es gelingt ihr sogar die Spannung bis zum Ende beizubehalten. Der Kriminalfall verleitet einem zu mit rätseln. Zwischendurch befand ich mich doch tatsächlich auf einer falschen Fährte…
Stellenweise war ich einfach nicht ganz von ihren beiden Protagonisten überzeugt und das obwohl sie mir sehr sympathisch waren und mich auf keiner Seite genervt haben.  Sie bastelt aus alten und neuen Details zwar zwei ganz interessante Protagonisten, aber ich hatte das Gefühl, dass sie den Zwei zu viele altbekannte Charaktereigenschaften aufzwingen will. Vor allem Holmes. Natürlich ist Holmes Drogenabhängig, aber auf eine komische Art. Diese Art, wo das zwar ein Laster ist und dadurch wirklich schlimme Dinge passiert sind…aber es wirkt irgendwie verharmlost. Die ganze Drogengeschichte wirkt so verharmlost. Auch die Sache mit der Deduktion…da ist man jetzt halt ein bisschen verwöhnt. Zwar wird die Deduktion ständig angesprochen und erwähnt, aber Charlottes Deduktionsfähigkeiten konnten mich noch nicht 100% überzeugen… Von Watson haben wir beide wie es mir schien eine ganz andere Auffassung. Ich finde, obwohl sie versucht ihn als Freund von Holmes darzustellen, kommt er stellenweise eher als überflüssiger Wachhund rüber. In den Sherlock Geschichten wirken die Zwei zwar auch immer sehr unterschiedlich, aber es scheint dennoch immer  so als würden sie einander brauchen und zwar dringend. Hier wirkte es – obwohl ich glaube, dass es anders gewollt war – eher so als würde Holmes halt auf Sherlock stehen und das war’s… 

Ich hoffe, dass die Geschichte weiter geht. Denn ich will unbedingt wissen was aus den beiden wird…Was ihre nächsten Fälle sind und und und. Ich mag diese Art von Jugendkrimis einfach. Man liest es und merkt gar nicht wie die Zeit vergeht…

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Grüße Denise