Mittwoch, 10. Februar 2016

[Rezension]Schwarzer Mond über Soho

Autor: Ben Aaronovitch
Übersetzer: Christine Blum
Erscheinungsdatum: 1.Juli 2012
Verlag: dtv
Seiten: 416
Reihe: Band 2
- Band 1: Die Flüsse von London(Rezi)
- Band 3: Ein Wispern unter Baker Street
- Band 4: Der böse Ort
- Band 5:Fingerhut Sommer
Preis: 9,95

ISBN: 978-3-423-21380-6



Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: ihr Spezialgebiet ist - die Magie. Peters Vorgesetzter, Detective Inspector Thomas Nightingale, ist der letzte Magier Englands und Peter seit kurzem bei ihm in der Ausbildung.
Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu ...

Es gibt Bücher, die einen dazu bewegen in jedem Raum das Licht anzuschalten, wenn man sich eigentlich nur ein Glas Wasser holen will…Plötzlich ist da nämlich dieses Gefühl, irgendetwas könnte einen aus der Dunkelheit belauern. Ja, sie wecken die Urinstinkte in einem…sobald das Licht an geht belächelt man sich zwar selber, aber wirft trotzdem noch vorsichtshalber einen Blick unter des Bett. Hey, man weiß nie ;) Die Bücher von Ben Aaronovitch Reihe über das magische London gehören auf jeden Fall dazu. Stellenweise war der zweite Band so gruselig, dass ich in aus der Hand gelegt habe…weil ich nicht weiter blättern wollte.
Vielleicht bin ich auch eine kleine Mimose, denn z.B. Horrorfilme gehen bei mir eher nur in Maßen – okay, oder auch gar nicht -, aber die Bücher gruseln mich stellenweise sehr. Ich hatte halt auch einfach Angst um die Charaktere, denn ich hänge halt an ihnen und habe sie echt gern gewonnen. Vor allem Peter – und sein langsam wirklich fragwürdiger Frauengeschmack – ist mir sehr ans Herz gewachsen. Schon allein wie sie alle untereinander und miteinander agieren mit so viel Wortwitz hat mich so oft zum Lachen gebracht, dass man sie einfach irgendwie mögen muss. Nachdem, was im ersten Band mit Lesley passiert ist, traue ich dem Autoren leider so einiges zu. Ist also kein Wunder, dass ich Angst um die Charaktere habe…Aber anderseits macht es gerade die Ungewissheit und die Angst unglaublich spannend. Ich habe beim zweiten Band wieder so mit gefiebert, dass ich es nur super ungern aus der Hand gelegt habe. Damit gehören die Bücher, zu denen, die man einfach nicht aus der Hand legen muss. À la: Nur noch 5 Minuten…ja, gleich…Nur noch eine Seite…Grrrr…
Wobei man natürlich sagen muss, dass das Buch eher im typischen englischen Miss Marpel Stil geschrieben ist. Das heißt, stellenweise geht es sehr, sehr ruhig zu…Man erfährt viel über London, in diesem Fall über Soho, die Zaubererwelt, wobei ich hier echt darauf brenne noch mehr zu erfahren, und lernt die Charaktere und ihre Familien noch näher kennen…

Ich gebe es zu, ich bin der Reihe völlig verfallen…Das Buch ist eine perfekte Mischung, bei der auch Angsthasen, wie ich, völlig gebannt an den Seiten hängen. Ich liebe diese Art von Krimis…









Kommentare:

  1. Huhuu,
    das Buch war wirklich ein bisschen ekelhaft. Gruselig fand ich es aber nicht :D Die Reihe liebe ich aber auch total und du kannst dich auf die anderen Bücher seeeeehr freuen. Aber du solltest auch Angst haben :D Es wird spannend und völlig unerwartet :)
    Lg Kerstin

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    1. Was das mit dem Kopf und dem Vorhang fandest du nicht gruselig?! xD Ich wäre beinah davon gelaufen...ohne Buch ;)

      LG Denise

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    2. *lach* du bist echt einfach zu gruseln :D ich mag sowas :)

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Über Kommentare freue ich mich immer sehr =)
Grüße Denise