Montag, 18. Juli 2016

[Rezension]Wild Cards - die erste Generation

Wild Cards. Die erste Generation 01. Vier AsseAutor: George R.R.Martin(Hrsg.)
Erscheinungsdatum: 27.06.2016
Verlag: penhaligen
Seiten: 765
Reihe: Penhaligen
Preis: 14,99
ISBN: 978-3-7645-3153-9




Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg setzt ein wahnsinniger Wissenschaftler einen schrecklichen Virus frei. Jetboy, der größte Pilot seiner Zeit, will das Schlimmste verhindern und tritt dem Wissenschaftler am Himmel über New York in einer epischen Luftschlacht entgegen. Doch der Wild-Cards-Virus ordnet den Lauf der Geschichte bereits neu und bringt seltsam veränderte Menschen hervor. Die Asse erinnern mit ihren übermenschlichen Fähigkeiten an Superhelden. Die Joker dagegen mussten die Verwandlung mit bizarren physischen Deformationen bezahlen. Doch ob Helden oder Schurken, ob gefürchtet oder bewundert, sie sind jetzt ein Teil der Gesellschaft – und die normalen Menschen müssen lernen, mit den Wild Cards zu leben.

Die vorliegende Anthologie ist bereits in zwei Bänden im Heyne Verlag erschienen unter den Titeln »Wild Cards – Vier Asse« und »Wild Cards – Asse und Joker«. Allerdings enthält die vorliegende Anthologie zwei bislang unveröffentlichte Zusatzstorys.

Ein Cover das perfekt zum Rest der Reihe passt. Sowas lobe ich mir ja immer, weil es gut im Regal aussieht. Reihen sollten einfach zusammen passen.
Schon während der ersten Wild Cards Bücher bekommt man immer wieder ein paar Brocken zur Vorgeschichte vorgeworfen und somit dann zum Ausbruch des Virus, zur ersten Generation von Helden und ihren Abenteuern. Schon diese Informationen innerhalb der Bücher fand ich immer total interessant. Ich habe mich daher sehr gefreut als ich dieses Buch entdeckt habe und war gespannt auf die Komplexität, welche sich hier verbergen würde. Denn mit Komplexität ist immer zu rechnen, wenn R.R.Martins beteiligt ist.  Aus Namen, die einem bekannt vor kommen, werden endlich Figuren und ihre Geschichten.
Wie hat alles angefangen?
Wer waren die Vorgänger?
Welche Abenteuer haben sie erlebt…auch ein paar Figuren Konstellationen, die man erahnt hat, werden deutlicher und klarer. Man kann endlich die Geschichten erleben, von denen man sonst nur in der Vergangenheitsform gehört hat. Aber auch hier kommt, dass selbe Problem auf was ich vor allem beim zweiten Teil der Wild Cards Reihe vermerkt habe: Längen, durch die man sich kämpfen muss und das stellenweise leider nicht zu knapp. Die Autoren haben einem einfach zu viel zu erzählen…jeder will seinen Charakter vorstellen. Das war teilweise etwas übertrieben.


Interessant. Die „Wild Cards“ Bücher waren bisher alle etwas anders als ich erwartet habe. Auch dieses Buch ist dem Motto treu geblieben…hier erwartet uns nicht nur die Vorgeschichte zur „WildCard-Reihe“, sondern auch ein Einblick in die Entstehungsgeschichte der Bücher und vielleicht versteckt sich hier auch der Grund warum R.R.Martins mit „Games of Thrones“ immer ein bisschen(untertriebe…ich weiß) hinter her hängt – der Gute spielt einfach zu gern und zu komplex. Wundert einen  nicht bei den Büchern, die er schreibt. 



 

 

 

 

 


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Grüße Denise